vom 06. bis 08. Februar 2026 im Alpenhaus in Braz

Wieder ein voller Erfolg war die 2. Gemeinsame Tiefschnee-Ausfahrt in Zusammenarbeit mit dem DAV -Sektion Oberer Neckar.

An diesem Wochenende stand wieder das Befahren von Tiefschneehängen, abseits der gesicherten Pisten im Vordergrund. Dafür wurden im Vorfeld und direkt nach der Ankunft im Alpenhaus die ersten theoretischen Vorbereitungen und die Planungen des kommenden Freeride Tages mit Lawinenlagebericht, Wetter- und Schnee-Bedingungen geplant. Zwei ausgebildete Skitouren-Führer des DAV haben uns dabei angeleitet und sehr viele interessante Einblicke gewährt. Dieses Jahr standen dabei vor Allem die hohe Lawinengefahr, aufgrund einer sehr instabilen Altschneedecke und die Lawinenwarnstufe 3 bis 4 im Vordergrund. Ebenfalls wurden viele tragische Lawinenunglücke aus diesem Winter analysiert und der diesjährige kritische Schneedecken-Aufbau sehr gut veranschaulicht.

 

 

 

 

 

Bild: Blick vom Albona-Grat in Stuben am Arlberg

Obwohl die Vorzeichen und die Schneebedingungen in diesem Winter leider nicht optimal waren, haben die DAV-Guides allerdings rund um den Arlberg einige super variantenreiche Freeride-Abfahrten gefunden. Mit 14 Teilnehmern waren wir in mehrere Gruppen aufgeteilt und konnten bereits am Samstag in Stuben am Arlberg einige Tiefschneeabfahrten vom Albona-Grat (Nord- und südseitig) genießen.

Außerdem wurde durch den SCS in zwei Kleingruppen ein Skifahr-Technik-Training auf und neben der Piste angeboten, was mit reichlich Tricks und Tipps den Einstieg zum Freeriden erleichtern soll.

 

 

 

 

Bild: Abfahrt vom Maroikopf ins Verwalltal nach St. Anton

Alle Teilnehmer benötigten eine komplette Skitouren-Ausrüstung, inclusive Tourenski mit Aufstiegsbindung und Felle, Tourenstiefel, LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Am Sonntagmorgen sind wir dann schon früh von unserem Alpenhaus in Braz nach Lech am Arlberg aufgebrochen, wo wir erst einmal einen grandiosen Anstieg von über 1000 Höhenmeter hinter uns bringen mussten.

 

 

 

 

 

Unser heutiges Ziel war der Gipfel des Wösterhorns, hoch über Lech auf 2558m Meereshöhe gelegen. Von hier hatten wir bei bestem Wetter und toller Fernsicht auch einen herrlichen Blick von oben auf Lech am Arlberg: